Gemeinde Nohra

Wappen der Gemeinde Nohra
Anschrift: Gemeindeverwaltung Nohra, Dorfstraße 5, 99735 Nohra
Telefon: +49 (0) 36334 53238
Telefax: +49 (0) 36334 56535
E-Mail:
Öffnungszeiten: Do 15.00–18.00 Uhr
  Do 16.00–18.00 Uhr Sprechzeit des Bürgermeisters

 

Bürgermeister: Uwe Wenkel
Einwohner: 856 (31.12.2014)
Fläche: 16,09 km²
Gemeindeschlüssel: 16062039
Ortsteile: Nohra, Wollersleben, Mörbach (früher auch: Kinderode und Hünstein)
Landkreis: Nordhausen
Status: kreisangehörige Gemeinde

Informationen

In der Nähe des „Hünsteins“, eines 1,40 m hohen Menhirs aus Muschelkalkstein, der aus dem Neolithikum bis hin zur frühen Bronzezeit stammt, wurde um 1926 in den kiesigen Aufschüttungen der Wipper ein Gräberfeld aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. Freigelegt. Thüringische Siedler gründeten an diesem Platz den Ort Nare, im Mittelalter (12./13. Jh.) zu Nohra umgewandelt.

Der Ort Nohra, landschaftlich schön am Rande des Höhenzuges „Hainleite“ gelegen, wurde erstmals 1093 urkundlich erwähnt.

Zur Gemeinde Nohra gehören die Ortsteile Wollersleben und Mörbach.

Bis weit in das vorige Jahrhundert hinein lebten die Einwohner des Dorfes hauptsächlich von der Landwirtschaft. Dies änderte sich mit ausgehendem 19. Jahrhundert. Mit der Eisenbahn (1868), den Nordhäuser Industriebetrieben (um 1885) und dem Kalibergbau (1904) eröffneten sich neue Erwerbsmöglichkeiten. Es entwickelte sich also ein Dorf der Industriearbeiter und das ehemalige Bauerndorf verlor immer mehr an Bedeutung.

Mit der Wiedervereinigung im Jahre 1990 wurden natürlich auch die Bürger der Gemeinde Nohra nicht von Arbeitslosigkeit verschont, denn die großen Industriebetriebe in Nordhausen, in denen viele Bürger ihren Arbeitsplatz hatten, mussten allmählich ihre Pforten schließen. Auch die in Nohra bestehende LPG musste Konkurs anmelden. Vielen Bürgern blieb seither keine andere Wahl, als sich in den alten Bundesländern Arbeit zu suchen und ein reger Pendelverkehr begann.

In der Gemeinde Nohra leben momentan ca. 850 Einwohner. Nohra ist Grundschulstandort somit Einzugsgebiet für Grundschüler aus Kleinfurra, Hain, Wolkramshausen, Wernrode, Hainrode, Nohra, Wollersleben, Kinderode, Mörbach und vom Hünstein. Nohra unterhält eine sehr schöne und im Jahr 1997 renovierte und modernisierte Kindertageseinrichtung, in der Kinder ab dem 1. Lebensjahr von pädagogisch geschultem Personal betreut werden.

Es gibt in Nohra sowohl Einkaufsmöglichkeiten als auch zahlreiche Handwerksbetriebe. Verkehrstechnisch ist die Gemeinde Nohra gut angebunden. Wir verfügen über einen Haltepunkt der deutschen Bahn, zu den Städten Bleicherode, Nordhausen und Sonderhausen sind es ca. 15-18 km, zur Landeshauptstadt ca. 70 km.

Unser Freibad am Hünstein ist in der Saison von Juni bis August jeden Jahres geöffnet. Ob im Schwimmer- oder Nichtschwimmerbereich, auf dem Gondelteich mit Ruderboot oder Wassertreter oder auf der Liegewiese - man kann sich wunderbar erholen. Großen Spaß berteitet unseren Kindern und Jugendlichen die Rutsche. Die Wasserfläche des Schwimmbeckens beträgt über 2.000 m², die des Gondelteiches ca. 10.000 m².

Angrenzend an das Freibad und den Gondelteich haben wir einen idyllisch gelegenen Campingplatz, der an einen privaten Betreiber verpachtet wurde und von vielen Campern aus weiten Teilen Deutschlands rege besucht wird und großen Anklang gefunden hat. Wandertouren und Pilzexkursionen rund um Nohra sind beliebt.

In Wollersleben wurde ein Reiterhof mit sehr schöner Reithalle geschaffen. In Nohra und den dazugehörigen Ortsteilen ist ein reges Vereinleben zu verzeichen. Es gibt u. a. zwei Sportvereine, einen Karnevalsverein, den Geflügelzüchterverein, den Angelverein, zwei Landfrauenvereine, einen Kleingartenverein und den Förderverein des Schwimmbades.

Satzungen

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 8 Ratsmitgliedern.

Bei der letzten Kommunalwahl am 24. Mai 2014 erzielte die CDU 1 Sitz, die Bürgergemeinschaft 5 Sitze und die FFW Wollersleben 2 Sitze.

Die Ratsmitglieder sind:

Dr. Jürgen Gäbert (Beigeordneter)
Kay Wagner
Vera Hilpert
Jörg John
Sandro Demme 
Philip Heydrich
Mechthild Stüwe
Silvio Fischer

Impressionen