Gemeinde Kleinfurra

Wappen der Gemeinde Kleinfurra
Anschrift: Gemeindeverwaltung Kleinfurra, Hauptstraße 27, 99735 Kleinfurra
Telefon: +49 (0) 36334 53361
Telefax: +49 (0) 36334 53399
E-Mail:
Öffnungszeiten: Di 16.30–19.00 Uhr
  Di 17.00–19.00 Uhr Sprechzeit des Bürgermeisters
Bürgermeister: Benno Koschorreck
Einwohner: 1087 (31.12.2014)
Fläche: 18,51 km²
Gemeindeschlüssel: 16062026
Ortsteile: Kleinfurra, Rüxleben, Hain
Landkreis: Nordhausen
Status: kreisangehörige Gemeinde

Informationen

Im von Pappeln gesäumten Erosionstal der Wipper, zwischen der waldlosen, bis zum 300 m hohen Windleite im Norden und dem sich im Süden erstreckenden, von Mischwald geprägten Höhenzug, der Hainleite, liegt die Gemeinde Kleinfurra mit seinen Ortsteilen Rüxleben und Hain.

Erstmalige Erwähnung findet Kleinfurra in einer Urkunde des hessischen Staatsarchivs in Marburg. Darin bestätigt Ludwig der Deutsche 876 dem Stift Fulda den Zehnt "Furari".

Der Name Rüxleben erscheint zuerst als Rugerisleyben, worin das Kloster „St. Petri“ in Erfurt im Jahre 1143 Besitzungen hatte. Im frühen Mittelalter wurde Rüxleben durch die „Alte Handelsstraße“ geprägt, denn gegenüber den etwas älteren Siedlungen Klein- und Großfurra, dem Schutze der Hainleite näher gelegen, war Rüxleben durch die dort befindliche Wipperfurt begünstigt.

In einer Fuldaer Kaiserurkunde taucht im Mai des Jahres 876 ebenfalls erstmalig der Name des Ortteiles Hain auf, damals Hago genannt.

Markante Punkte unserer drei Ortsteile sind die drei Kirchen. Sie sind Denkmäler aus der Frühzeit deutscher Baukunst. In der Hainer Kirche, die vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut wurde, befindet sich ein alter wertvoller Taufstein. Der als Zylinder gebildete Fuß ruht auf einer dreiseitigen Platte und trägt eine Kuppe von der Gestalt eines rohen Würfelcapitäls.

Sehenswert sind auch die „St. Annen“ Kirche in Kleinfurra und die Kirche „St. Mariae virginis“ in Rüxleben. Beide Kirchen wurden in den letzten Jahren aufwendig restauriert.

Der typisch ländliche Charakter des Ortes wird geprägt durch alte Kastanienbäume entlang des Wernröder Baches und an der Hauptstraße sowie durch die alten Linden in der Karl-Marx-Straße. Viel alte und schöne, im Thüringer Fachwerkstil erbaute Gehöfte und Bürgerhäuser verschönern das Ortsbild.

Die Zeit der alten Handelsstraße liegt lange hinter uns und heute ist unser Ort an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Kleinfurra liegt an der Bahnstrecke Erfurt – Nordhausen und Buslinien verbinden die Gemeinden nicht nur mit den Kreisstädten Nordhausen und Sondershausen, sondern auch mit den Schulen in Nohra, Wipperdorf, Wolkramshausen und Bleicherode.

Der in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt befindliche Kindergarten bietet genügend Kindergartenplätze und eine gute Betreuung.

Kleinfurra ist ein zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen zum Straußberg in den Ferienpark und zur „Feuerkuppe“, zum Affenwald und zur Sommerrodelbahn sowie zum „Teichtal“ nach Hainrode oder zum Freibad „Hünstein“ in Nohra.

Unsere ortsansässigen Vereine bieten verschiedene Aktivitäten an, so z. B. die Sportvereine Kleinfurra und Hain, der Hundesportverein, die Chorgemeinschaft Kleinfurra/Rüxleben sowie die Feuerwehren der Ortsteile.

Durch die geographische Lage und die unmittelbare Nähe zur B 4 und zur A 38 ist die Gemeinde ein guter Standort für Wohn- und Gewerbeansiedlungen.

Satzungen

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 12 Ratsmitgliedern.

Bei der letzten Kommunalwahl am 24. Mai 2014 erzielte die "CDU" 3 Sitze, die Freie Wählergemeinschaft „Bürger für Kleinfurra“ 5 Sitze und die Bürgerinitiative „Pro Kleinfurra“ 4 Sitze.

Die Ratsmitglieder sind:

Achim Wagner (Beigeordneter)
Mario Meyer
Andreas Elle
Danny Krogel
Katharina Ehlert
Thomas Günzelmann
Sven Czerwinski
Peter Wilke
Kerstin Linsel
Thomas Biermann
Michael Leukefeld
Matthias Nucke

Impressionen